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E-Rechnung · Handwerk · 2025

E-Rechnung im Handwerk:
Was ab 2025 gilt — und wie Sie sich vorbereiten.

Das Wachstumschancengesetz hat die E-Rechnungspflicht für alle inländischen B2B-Betriebe eingeführt. Hier erfahren Sie, was das konkret bedeutet — ohne Fachjargon.

Die drei Stufen

01.01.2025

E-Rechnungen empfangen

Alle inländischen B2B-Unternehmen müssen E-Rechnungen annehmen können. Einfache PDF-Ablehnung ist nicht mehr zulässig.

01.01.2027

E-Rechnungen senden (Umsatz > 800 T€)

Betriebe mit mehr als 800.000 EUR Vorjahresumsatz müssen E-Rechnungen aktiv versenden.

01.01.2028

E-Rechnungen senden (alle)

Sendepflicht gilt für alle inländischen B2B-Betriebe — unabhängig von der Größe.

XRechnung vs. ZUGFeRD: Was ist was?

XRECHNUNG

Maschinenformat für die öffentliche Hand

Reines XML — kein lesbares PDF. Pflicht bei Rechnungen an Bundesbehörden (seit 2020). Für Handwerksbetriebe mit Privatkundschaft weniger relevant.

ZUGFERD

PDF + XML — das Beste aus beiden Welten

Der Empfänger sieht ein normales PDF. Im Hintergrund steckt vollständiges XML — DATEV liest es automatisch ein. Für B2B-Handwerk die empfohlene Variante.

Was das konkret für Ihren Betrieb bedeutet

Häufige Fragen

Muss mein Handwerksbetrieb ab 2025 E-Rechnungen schreiben?
Nein — ab dem 1. Januar 2025 müssen Sie E-Rechnungen nur empfangen können. Die Sendepflicht kommt gestaffelt: ab 2027 für Betriebe mit mehr als 800.000 EUR Jahresumsatz, ab 2028 für alle.
Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?
XRechnung ist ein rein maschinenlesbares XML-Format — kein PDF, keine Grafik. ZUGFeRD kombiniert ein lesbares PDF mit eingebettetem XML. Für Handwerksbetriebe ist ZUGFeRD oft praktischer, weil der Kunde ein normales PDF bekommt, das im Hintergrund trotzdem vollständig maschinenlesbar ist.
Was ändert sich für meine Buchhaltung und meinen Steuerberater?
Eingehende E-Rechnungen müssen GoBD-konform archiviert werden — unveränderbar, 10 Jahre lang. Ihr Steuerberater profitiert: Wenn Sie ZUGFeRD senden, kann er die Daten direkt in DATEV einlesen, ohne manuelle Eingabe.
Kann ich einfach weiter PDF-Rechnungen schicken?
Bis Ende 2026 ja — mit Zustimmung des Empfängers. Ab 2027 (großer Umsatz) bzw. 2028 (alle) reicht ein einfaches PDF nicht mehr aus. Wer früh umstellt, hat weniger Zeitdruck und kann Fehler in Ruhe beheben.
Was kostet die Umstellung?
Das hängt von Ihrem Ausgangssystem ab. In der Regel ist die Einrichtung in wenigen Wochen abgeschlossen — ohne eigene IT-Abteilung. Sprechen Sie mich für eine kostenlose Einschätzung an.

Bereit machen — bevor der Druck kommt.

Ich richte Ihren Betrieb in wenigen Wochen ein: E-Rechnungsversand, automatisches Mahnwesen, GoBD-Archiv und saubere DATEV-Übergabe.

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